Begegnungsmarkt Oberland

Wir können stolz sein!!!

Die Kombination aus guter Netzwerkarbeit, schneller Reaktion, zielgerichteter Kommunikation und der Eigenmotivation von Herrn Neumann (Name geändert) waren der Schlüssel zum erfolgreichen Abschluss eines weiteren Arbeitsvertrages.

Herr Neumann, Teilnehmer des BIWAQ-Projektes „Begegnungsmarkt Oberland“ – „Qualifizierung im Oberland“ und seit längerer Zeit arbeitslos, ist seit kurzem der neue Mitarbeiter eines renommierten lokalen Unternehmens im Dienstleistungssektor. Auf die verschiedenen Aufgaben, die ihn jetzt an seinem Arbeitsplatz erwarten, wurde er während seiner Teilnahme an der Fachqualifizierung „Haus- und Grünflächenunterhalt“ gut vorbereitet.

Schon im Verlauf dieses Jahres war das BIWAQ-Projektteam erfolgreich und stellte mehrfach den Kontakt zwischen potentiellen Arbeitgebern und langzeitarbeitslosen Teilnehmenden des BIWAQ-Projektes her. So wurden im Jahresverlauf schon vier Arbeitsverhältnisse zwischen den Projektteilnehmenden und lokal ansässigen Unternehmen geschlossen.

Herr Neumann ist der insgesamt fünfte Teilnehmende des Projektes „Begegnungsmarkt Oberland“ – „Qualifizierung im Oberland“, der unter der aktiven Federführung des BIWAQ-Projekt-Teams zur Aufnahme einer Beschäftigung geführt werden konnte und seinem Leben eine positive Bereicherung zukommen lässt.

Diese fünf erfolgreichen Vermittlungen in Beschäftigung hätte es ohne das BIWAQ-Projekt im Stadtteil Oberland nicht gegeben – Wir können stolz sein!!!

Bei Fragen zu dem Projekt können Sie sich gern an Herrn Etter wenden.

Kontaktdaten:
Marco Etter
Hofeweg 47 – 02730 Ebersbach-Neugersdorf
Tel.: 03586/3690343 Handy: 0151/40623943
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Spielplatz mit Stolperfallen

Im Stadtteil Neugersdorf befindet sich der Spielplatz „Verfilzt und Zugenäht“. Direkt zwischen dem Mittel- und dem Kirchteich ist er ein gern und viel genutzter Anlaufpunkt für verschiedene Kindereinrichtungen und Eltern mit ihren Kindern. Durch die vielfältige Auswahl an rustikalen Spielgeräten können sich die Kids hier so richtig austoben. Dabei werden die Schaukeln und der Kletterturm am häufigsten genutzt.

Unter dem Sand-Kies-Boden wurde bei der Errichtung des Spielplatzes ein riesiges Flies verlegt, um den Platz pflegeleicht zu gestalten und das Durchdringen von Unkraut zu verhindern.

Durch die aktive Nutzung wurde über die Zeit dieses Flies speziell unter den Schaukeln durchgescheuert. Fragmente dessen ragten durch den Spielplatzboden und bildeten gefährliche Stolperstellen. Die Gefahr, dass sich die Kinder beim Spielen mit ihren Füßen in den Fliesfragmenten verfangen und stürzen könnten, wurde immer größer.

Um dem entgegenzuwirken und diese Gefahren zu bannen ergriffen Teilnehmende aus dem BIWAQ-Projekt „Begegnungsmarkt Oberland“- „Qualifizierung im Oberland“, Fachbereich „Haus- und Grünflächenunterhalt“, die Initiative und brachten den Boden des Spielplatzes wieder in seine ursprüngliche Form. Dabei wurden die betreffenden Stellen großflächig vom Mineralgemisch befreit, neue Fliesstücke breit ausgelegt und anschließend die Flächen wieder mit dem Gemisch aufgefüllt und geglättet. Die Gefahrenquellen wurden komplett beseitigt, der Unkrautschutz wieder hergestellt.

So wurde der Spielplatz wieder in seine ursprüngliche Beschaffenheit versetzt und ein bedenkenloses Spielen und Toben auf dem Spielplatz "Verfilzt und Zugenäht" ist wieder möglich.

Vielen Dank an die fleißigen Helfer aus dem BIWAQ-Projekt "Begegnungsmarkt Oberland" - "Qualifizierung im Oberland" !!!

Betreuungskräften nach § 53c SGB XI“

 

Der demographische Wandel hinterlässt auch in der Oberlausitz seine Spuren. Neben dem steigenden Durchschnittsalter der hier lebenden Menschen erhöht sich auch die Zahl der Personen mit einem erheblichen allgemeinen Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarf. Gerade in den Bereichen der Betreuung und Aktivierung dieser Menschen wird gut ausgebildetes Personal gesucht.

Die zentrale Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in Deutschland, der GKV-Spitzenverband, hat Richtlinien zur Qualifikation und zu den Aufgaben von zusätzlichen Betreuungskräften in Pflegeeinrichtungen beschlossen. In diesen Richtlinien sind die Grundsätze der Arbeit sowie die konkreten Aufgaben der zusätzlichen Betreuungskräfte geregelt. Ebenso werden notwendige Qualifizierungen, die persönliche Eignung und die Anforderungen an Personen, die eine Betreuungstätigkeit ausüben wollen, festgelegt.

Streng nach diesen Richtlinien findet in dem BIWAQ-Projekt „Begegnungsmarkt Oberland – Qualifizierung im Oberland“ die 32-wöchige Qualifizierung von langzeit-/arbeitslosen Menschen in dem Bereich „Alltagsbegleiter/zusätzliche Betreuungskraft“ wohnortnah in Ebersbach-Neugersdorf statt. Mit der Durchführung der Fachqualifizierung sind Bildungsträger beauftragt, die entsprechend zertifiziert und Fachleute auf ihrem Gebiet sind.
So reagiert das BIWAQ-Projekt auf den aktuellen Arbeitskräftebedarf und schafft für die Teilnehmenden der Bildungsmaßnahme eine potentielle berufliche Perspektive.

Die zusätzlichen Betreuungskräfte müssen für den Umgang mit den Pflegebedürftigen persönlich geeignet sein, Freude, Empathie und Geduld sind dabei unabdingbar. Sie werden in enger Abstimmung mit den Pflegekräften bei alltäglichen Aktivitäten eingesetzt. Pflegerische Tätigkeiten zählen nicht zum Aufgabenbereich einer Betreuungskraft. Pflegekräfte kümmern sich um das körperliche, die Betreuungskräfte um das seelische Wohl der pflegebedürftigen Menschen. Sie verbessern die Betreuungs- und Lebensqualität Pflegebedürftiger in stationären Pflegeeinrichtungen. Betreuungskräfte sollen im Alltag den Pflegebedürftigen begleiten, unterstützen aber auch fördern und aktivieren. Sie werden bei Gesprächen, beim Basteln und Malen, beim Kochen und Backen, bei Karten- und Brettspielen, beim Musizieren und Singen, bei gemeinschaftlichen Bewegungsübungen und Tanzen und vielem mehr eingesetzt. Sie begleiten bei Freizeitunternehmungen wie Spaziergängen und Ausflügen und fördern die Motivation, neue Aktivitäten aufzunehmen.

Den Teilnehmenden des BIWAQ-Projektes ist dabei wichtig, dass sie in der Qualifizierung auf dem neuesten Wissensstand gebracht werden, für sich eine berufliche Perspektive schaffen, sich selbst verwirklichen und den betroffenen Menschen die Teilhabe an dem Leben durch das Einbringen ihrer beruflichen Kompetenzen verbessern können.

Am 16.03.2018 endet die Fachqualifizierung „Alltagsbegleitung/zusätzliche Betreuungskräfte nach § 53c SGB XI“ für diesen Bildungsdurchgang. Dann stehen dem Arbeitsmarkt gut qualifizierte zusätzliche Betreuungskräfte zur Verfügung, die hoch motiviert in einem Teil- oder Vollzeitarbeitsplatz aktiv werden möchten und ihr erworbenes Fachwissen umsetzten wollen.

Ein kleiner Tipp an potentielle Arbeitgeber:

Wenn Sie als Arbeitgeber auf der Suche nach geeignetem Personal sind, kann Ihnen bei einer Einstellung unserer Teilnehmenden durch das Jobcenter einen zeitlich befristeter Zuschuss zum Arbeitsentgelt gewährt werden. Über die einzelfallabhängige Förderhöhe und Dauer beraten Sie die Ansprechpartner des Jobcenters.

Kontaktdaten:
Marco Etter
Hofeweg 47 – 02730 Ebersbach-Neugersdorf
Tel.: 03586/3690343 Handy: 0151/40623943
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ideensammlung im Treff N°47

 

Schon im Januar 2018 stehen die ersten Quartierswochen für die Teilnehmenden der aktuellen Bildungsmodule "Haus- und Grünflächenunterhalt" und "Alltagsbegleitung/zusätzliche Betreuungskraft" an.

Was sind Quartierswochen?
Das ist ein Zeitraum von zwei Wochen innerhalb des Bildungsmodules, in dennen die Teilnehmenden der Fachqualifizierungen eigene kleine Projekte entwickeln und umsetzten. Ziel dabei ist die Aufwertung des Stadtteiles für dessen Anwohner und die Stärkung des Selbstwertgefühles der Teilnehmenden, da sie diese Projekte in eigener Regie durchführen.
Aus diesen Quartierswochen entstanden bspw. die Sitzgymnastik für Senioren, die Trödelmärkte, die Überarbeitung der Infofafeln am Treff N°47 und des Förderschulzentrums und die Reparatur des Treppengeländers Anhalterstrasse/ Bibliothek und des Holzbackofens im Treff N°47.

Der Dreck muss weg!!!!

... das dachten Herr Skorel und Herr Wagner, beides Teilnehmer des BIWAQ-Projektes „Begegnungsmarkt im Oberland“ – „Qualifizierung im Oberland“, als sie den Zigarettenmüll im Schaukasten des Buswartehäuschens an der Spreedorfer Straße sahen. Hier hatten Unbekannte ein Loch in die Scheibe des Schaukastens gebrannt, durch welches die Zigarettenstummel in das Innere des Kastens gelangen und für ein abstoßendes Bild sorgen.

Kurzerhand engagierten sich die beiden Herren im Rahmen des BIWAQ-Projektes, an dem sie seit September 2017 an der Fachqualifizierung „Haus- und Grünflächenunterhalt“ teilnehmen. Sie wandten sich mit ihrem Vorhaben an den BIWAQ-Projektleiter Herrn Etter, nahmen Kontakt zu dem Eigentümer der Bushaltestelle auf und wurden am 27.10.2017 aktiv.

Bewaffnet mit einem Werkzeugkasten, Besen und Kehrschaufel ging es dem Dreck an den Kragen. Die Befestigungsschrauben der Scheibe wurden durch die Herren gelöst, die Scheibe aus dem Rahmen entnommen und der Zigarettenmüll rückstandslos entfernt. Anschließend wurde die Scheibe wieder befestigt und der Müll entsorgt.

Beiden Teilnehmern des BIWAQ-Projektes ist bewusst, dass ihr Einsatz nur eine kurzfristige Lösung ist. Wenn aber jeder etwas mehr auf Ordnung und Sauberkeit im Oberland achtet, werden solche Dreckecken bald der Geschichte angehören.

Noch ein Hinweis:
Der vierte Qualifizierungsdurchgang des BIWAQ-Projektes „Begegnungsmarkt Oberland“ – „Qualifizierung im Oberland“ soll im März 2018 beginnen. Geplant ist die Fachqualifizierungen in den Bereichen „Produktion“ und „Logistik und Versand“.
Auch in diesem Durchgang wird es eine Obergrenze der Teilnehmerzahl geben.

Bei Interesse an dem Projekt oder/und der Teilnahme am vierten Durchgang berät Sie gern das Team des BIWAQ-Projektes.

Sie erreichen uns unter der
Telefonnummer 03586 3690343 oder persönlich auf dem
Hofeweg 47 in Ebersbach-Neugersdorf.